23/09/2026
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Der ÖGV hat am 27. August erstmals einen großen Sommerempfang unter dem Motto „Fête coopérative“ gefeiert. Es war ein Abend des kooperativen Wirtschaftens für die Mitglieder und Partner aus dem In- und Ausland. Begangen wurden auch zwei Jubiläen: 175 Jahre Volksbanken in Österreich und 80 Jahre APA – Austria Presse Agentur.
Fotos: Felicitas Matern
Zur Feier ins ÖGV-Haus in der Wiener Löwelstraße kamen Vertreterinnen und Vertreter der Volksbanken, der Fondsgesellschaft Union Investment, der ERGO Versicherung, der TeamBank sowie der gewerblichen Genossenschaften – darunter der neue ÖGV-Präsident Josef Rieberer (Brauerei Murau), APA-Chefin Maria Scholl und ihr Vorgänger, der künftige ORF-Generaldirektor Clemens Pig.
Die heimische Wirtschaft war unter anderem durch WKO-Generalsekretär Jochen Danninger und IV-Vizegeneralsekretär Peter Koren vertreten. Manche der rund 140 Gäste waren von weit angereist – so etwa Elias Maier (Idée coopérative, Schweiz), Dieter Gahlen (Deutscher Genossenschafts- und Raiffeisenverband) sowie Christophe Darley (Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken).
Bühne für zwei genossenschaftliche Jubiläen
Zum offiziellen Auftakt hieß Hermann Schulze-Delitzsch persönlich die Gäste willkommen – KI macht’s möglich –, ehe er das Wort an ÖGV-Vorstandsvorsitzenden Peter Haubner übergab. Der bat zwei Jubilare zum Talk zu sich auf die Bühne: Maria Scholl, Chefredakteurin und Vorsitzende der Geschäftsführung der APA, die heuer ihr 80-jähriges Bestehen als Genossenschaft feiert, und Wolfgang Mandl, Vorstandsvorsitzender der Volksbank Kärnten, deren Grundstein vor 175 Jahren in Klagenfurt gelegt worden war.
„Die genossenschaftliche Struktur sichert seit 80 Jahren unser höchstes Gut, die Unabhängigkeit, und bietet eine Plattform für Kooperation der Medien, um gegen die großen Digitalkonzerne zu bestehen“, so Scholl über die Bedeutung der Genossenschaft für die Nachrichtenagentur. Für Mandl sind 175 Jahre Geschichte Auftrag und Verantwortung zugleich: „1851 haben sich Klagenfurter Handwerker zusammengeschlossen, weil sie gemeinsam mehr erreichen konnten als allein. Diese Überzeugung teilen wir auch heute noch.“
Networking bei Live-Jazz und DJ-Beats
Die Geschichte der beiden Genossenschaften konnte im Anschluss auch auf Schautafeln nachverfolgt werden, ehe es bei Flying Dinner, Drinks und Live-Jazz in den Networking-Teil des Abends überging. Die erste „Fête coopérative“ klang schließlich mit DJ-Beats über den Dächern Wiens aus.
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